for the rest of us.

geschenktes.

my mother

da neugeborene babies ja bekanntlich meist haarlos sind – oder wenn überhaupt nur einen kaum wärmenden flaum zur frisur tragen – und da in unserem kreis von freundinnen und freunden ein solches winziges baby geboren wurde, da bot es sich an ein mützchen bereitzuhalten für den neuankömmling. und da ja bekanntlich gerade-eltern-gewordene mit einem haufen unnützem wissen überhäuft werden, beschloss ich, dem ein wenig schlauheit entgegen zu setzen. in form des buches, das mir selbst die einzige mögliche art erschien, einen elternratgeber zu lesen – denn, das ist der vorteil: er tarnt sich nur als solcher. eigentlich hat dieses buch es nämlich faustdick hinter den ohren und mag vor allem eines hervorrufen bei den bleichgesichtigen und schwarzringing beäugten müttern: bloß nicht von den dunklen mächten der perfektion verunsichern lassen!

Advertisements

a rule is to break.

bambule.

a rule is to break1

„Das Gegenteil von Regeln ist Anarchie!“, verkündet das kleine Mädchen mit den blauen Haaren gleich auf der ersten Seite des Buches – und setzt dann zu einem quietschfidelen Sprung durch die wunderbare Welt der Regellosigkeit an. Wie warmherzig und kreativ die ist, zeigt sich auf den nächsten Seiten, wenn die Protagonistin sich in ein selstgeschneidertes Katzenkostüm hüllt („Don’t look like everybody else. Be you!“) und so empowernde Dinge wie  „Use your brain! Educate yourself!“ von ihren kleinen und großen LeserInnen fordert. Am liebsten mag ich aber die Seite, auf der sie einer kleinen Ameise lauscht: „Listen to the tiniest voice!“. Eines der tollsten Bücher, die man einem kleinen Menschen mit auf den Weg geben kann.

a rule is to break2