for the rest of us.

geschenktes.

my mother

da neugeborene babies ja bekanntlich meist haarlos sind – oder wenn überhaupt nur einen kaum wärmenden flaum zur frisur tragen – und da in unserem kreis von freundinnen und freunden ein solches winziges baby geboren wurde, da bot es sich an ein mützchen bereitzuhalten für den neuankömmling. und da ja bekanntlich gerade-eltern-gewordene mit einem haufen unnützem wissen überhäuft werden, beschloss ich, dem ein wenig schlauheit entgegen zu setzen. in form des buches, das mir selbst die einzige mögliche art erschien, einen elternratgeber zu lesen – denn, das ist der vorteil: er tarnt sich nur als solcher. eigentlich hat dieses buch es nämlich faustdick hinter den ohren und mag vor allem eines hervorrufen bei den bleichgesichtigen und schwarzringing beäugten müttern: bloß nicht von den dunklen mächten der perfektion verunsichern lassen!

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a rule is to break.

bambule.

a rule is to break1

„Das Gegenteil von Regeln ist Anarchie!“, verkündet das kleine Mädchen mit den blauen Haaren gleich auf der ersten Seite des Buches – und setzt dann zu einem quietschfidelen Sprung durch die wunderbare Welt der Regellosigkeit an. Wie warmherzig und kreativ die ist, zeigt sich auf den nächsten Seiten, wenn die Protagonistin sich in ein selstgeschneidertes Katzenkostüm hüllt („Don’t look like everybody else. Be you!“) und so empowernde Dinge wie  „Use your brain! Educate yourself!“ von ihren kleinen und großen LeserInnen fordert. Am liebsten mag ich aber die Seite, auf der sie einer kleinen Ameise lauscht: „Listen to the tiniest voice!“. Eines der tollsten Bücher, die man einem kleinen Menschen mit auf den Weg geben kann.

a rule is to break2

licht.

kleiner mensch.

kleiner mensch4

heute ist der kleine mensch zum ersten mal in diesem jahr ohne jacke nach draußen gegangen. und hatte beim ersten schritt in den sonnenschein schon ein neues wort gelernt: warm. es ist warm. endlich. wahrscheinlich kann sich der kleine mensch an seinen ersten sommer nicht einmal mehr richtig erinnern, damals war er ja schließlich noch mini. umso schöner also, dass es jetzt endlich los geht – die draußen-zeit, die ich-will-heute-kein-dach-mehr-über-dem-kopf-zeit, die sonnentage. by the way, der pullover mit halb-langen ärmeln ist von hier.

vier mal zwei beine.

kleiner mensch.

vier mal zwei beine.

bis die nadel glühten hab ich diese hosen gestrickt. am ende: sahen sie schön aus, aber der bund war schon nach kurzem rumgewusel ausgeleihert. deswegen liegen sie jetzt ganz hinten, in des kleinen menschen schublade, und werden fast nicht getragen. wer sein glück dennoch versuchen möchte oder sogar einen rat weiß, wie man bündchen stabiler machen kann, der gehe hier entlang.

fight boredom.

kleiner mensch.

flinke verschönerung von zweitgetragenem. auch wieder so etwas, das ich im fundus der vergangenen tage gefunden habe. seitdem nimmt sich der kleine mensch den aufnäher gerne zum motto, obwohl längst aus dem shirt herausgewachsen. noch heute wie angegossen passt hingegen die jacke aus übrig gebliebenem. und, oh wunder, die suche nach der anleitung hat sich auch gelohnt. zum nachstricken hier entlang.